📌 Das Wichtigste in Kürze:
- Das Dilemma: Selbst wenn Sie im vergangenen Jahr Security Awareness-Schulungen im Unternehmen durchgeführt haben, sind diese im neuen Jahr nichts mehr wert.
- Die Risiken: Selbst geschulte Mitarbeiter sind nicht auf die aktuelle Bedrohungslage vorbereitet
- In diesem Beitrag erfahren Sie: Ob Ihr Unternehmen wirklich geschützt ist – und was Sie jetzt konkret tun können
Was sich 2026 fundamental geändert hat
Erinnern Sie sich noch an die klassischen Phishing-Warnzeichen, die Sie Ihren Mitarbeitern beigebracht haben?
❌ „Achten Sie auf Rechtschreibfehler“
❌ „Prüfen Sie die Absenderadresse“
❌ „Seien Sie misstrauisch bei schlechtem Deutsch“
Diese Warnzeichen funktionieren nicht mehr.
Angreifer nutzen heute dieselbe KI-Technologie wie Sie. Das Ergebnis: Phishing-Mails in perfektem Deutsch, mit korrekter Grammatik, professionellen Absenderadressen und sogar mit echten Informationen über laufende Projekte in Ihrem Unternehmen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache:
- 309.000 neue Schadprogramme täglich in Deutschland (BSI-Lagebericht 2024)
- 32,6% Erfolgsrate bei Phishing-Angriffen ohne geeignete Schutzmaßnahmen (Klicktester Report 2025)
- 95.000 EUR durchschnittlicher Schaden pro Cybervorfall in deutschen KMUs (HDI Cyber-Studie 2024)
Das bedeutet konkret: Nahezu jeder dritte Angriff ist erfolgreich. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Mitarbeiter einen modernen Angriff erkennen, sinkt kontinuierlich.
Ein Beispiel aus der Praxis
Der Chef-Buchhalter eines süddeutschen Maschinenbauers mit 180 Mitarbeitern – Security-Awareness-Schulung absolviert, IT-Sicherheit „auf Stand“ – erhielt im November 2025 eine E-Mail von seiner vermeintlichen Geschäftsführerin.
Inhalt: Eine vertrauliche Firmenübernahme, die eine sofortige Überweisung von 85.000 EUR erfordere. Die E-Mail enthielt korrekte interne Projektcodes aus einem aktuellen Entwicklungsprojekt. Von einer echten Geschäftsführer-Mail war sie nicht zu unterscheiden.
Was den Betrug verhinderte: Eine simple Regel, die zwei Monate vorher eingeführt worden war: „Jede finanzielle Anfrage wird telefonisch verifiziert – ohne Ausnahme.“
Keine aufwändige Technologie. Keine teure Software. Nur eine klare Regel.
Warum eine Schulung pro Jahr nicht mehr reicht
Die unbequeme Wahrheit: Die Wirkung einer einmaligen Schulung lässt bereits nach wenigen Wochen dramatisch nach.
Studien zur Lernpsychologie zeigen:
- Nach wenigen Wochen ist die Wachsamkeit deutlich gesunken
- Nach 3 Monaten ist ein Großteil der Inhalte vergessen
- Nach 6 Monaten ist die Awareness oft wieder auf Ausgangsniveau
Früher galt: Einmal jährlich schulen reicht.
Heute gilt: Kontinuierliches Micro-Learning ist entscheidend.
Hinzu kommt: Die Bedrohungslandschaft ändert sich schneller als je zuvor. Was im Januar aktuell ist, kann im März schon überholt sein. Ihre jährliche Pflichtschulung von 2025 trainiert Ihre Mitarbeiter auf Angriffe, die heute so nicht mehr stattfinden.
Was Sie jetzt wirklich brauchen
Nicht noch ein Whitepaper zum Download. Nicht noch eine Checkliste. Nicht noch mehr „Das sollten Sie alles tun“.
Sie brauchen einen klaren Plan – zugeschnitten auf Ihr Unternehmen.
Die Wahrheit ist: Security Awareness ist kein Produkt, das man kauft und abhakt. Es ist ein kontinuierlicher Prozess. Und der muss zu Ihrer Unternehmensgröße, Ihrer Branche und Ihren Ressourcen passen.
Die entscheidenden Fragen sind:
- Wie oft sollten wir tatsächlich schulen? (Spoiler: Nicht einmal jährlich)
- Welche Inhalte sind für unsere Branche relevant?
- Wie dokumentieren wir das für Cyberversicherungen und Audits?
- Was kostet uns das an Zeit und Ressourcen?
- Wie messen wir, ob es wirkt?
Diese Fragen lassen sich nicht allgemein beantworten. Sie sind zu spezifisch für Ihre Situation.
Was Sie konkret tun können
Unser Vorschlag: Investieren Sie 30 Minuten Ihrer Zeit in ein kostenloses Beratungsgespräch.
In der Regel reichen diese 30 Minuten aus, damit Sie mehr Klarheit über Ihre unternehmensspezifischen Anforderungen erhalten.
In diesem Gespräch:
- Analysieren wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation
- Identifizieren die größten Risiken für Ihr Unternehmen
- Zeigen Ihnen, wie kontinuierliche Security Awareness konkret aussieht
- Berechnen den tatsächlichen Aufwand für Ihr Unternehmen
- Klären, ob die Security Awareness Toolbox für Sie Sinn macht – oder nicht
Völlig unverbindlich. Ohne ellenlange Präsentation. Mit konkrete Antworten auf Ihre Fragen.
Danach wissen Sie genau:
✅ Ob Sie wirklich handeln müssen (oder ob Sie bereits gut aufgestellt sind)
✅ Was die nächsten konkreten Schritte wären
✅ Was es Sie an Zeit und Budget kosten würde
✅ Wie Sie Security Awareness effizient in Ihren Alltag integrieren
Und das Beste: Sie verschwenden keine Zeit mit Dingen, die für Ihr Unternehmen irrelevant sind.
👉 Jetzt kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren (30 Minuten)
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
Drei Gründe, warum Sie dieses Gespräch nicht auf „irgendwann später“ verschieben sollten:
1. Regulatorische Verschärfungen: Die ab 2026 umgesetzte NIS2-Verordnung macht dokumentierte Security-Awareness-Maßnahmen für viele Unternehmen zur Pflicht.
2. Cyberversicherungen: Immer mehr Versicherer verlangen Nachweise über regelmäßige und aktuelle Schulungen. Ein Versicherer lehnte kürzlich eine Schadensregulierung ab, weil IT-Sicherheitsmaßnahmen veraltet waren (LG Tübingen, Az. 4 O 193/21). Schaden für das Unternehmen: 250.000 EUR Eigenanteil.
3. Das Zeitfenster: Jeder Tag, an dem Ihre Mitarbeiter mit veralteten Warnzeichen arbeiten, ist ein Tag, an dem Ihr Unternehmen verwundbar ist. Ein einziger erfolgreicher Angriff kostet Sie durchschnittlich 95.000 EUR – plus Betriebsunterbrechung, plus Reputationsschaden, plus DSGVO-Bußgelder.
30 Minuten heute können Ihnen 95.000 EUR morgen ersparen.
Das Versprechen
Wenn Sie nach dem Gespräch sagen: „Das war Zeitverschwendung“, dann habe ich meinen Job nicht richtig gemacht.
Wenn Sie nach dem Gespräch sagen: „Jetzt weiß ich, was zu tun ist“, dann hat es sich gelohnt – für beide Seiten.
Kein Risiko. Keine Verpflichtung. Nur Klarheit.
👉 Termin vereinbaren – es dauert 2 Minuten
Sie möchten vorher mehr über die Security Awareness Toolbox erfahren? → Zur Produktübersicht
Quellen:
- BSI-Lagebericht zur IT-Sicherheit in Deutschland 2024
- HDI Cyber-Studie 2024
- Klicktester Phishing Impact Report 2025
- Rechtsprechung: LG Tübingen, Az. 4 O 193/21 (2023)