„Habe nachgesehen, nix offen!“

Dieser lapidare Satz unserer Buchhalterin im Frühjahr 2019 sorgte bei mir für kurzfristige Schnappatmung. Denn damit war klar: Wir waren womöglich Opfer einer Ransomware-Attacke geworden. Wie der Angriff ablief, welches Wechselbad der Gefühle er auslöste und welche Erkenntnisse wir letztendlich aus der Attacke gezogen haben, berichte ich in einem Webinar am 26. März 2026, 14.00 Uhr.

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Inhaltsverzeichnis

Wenige Tage zuvor hatte ich eine Warnnachricht einer PR-Agentur erhalten, mit der wir damals gelegentlich zusammenarbeiteten, dass es Angreifern gelungen sei, „als Rechnungsvorgang getarnte Phishing-E-Mails zur versenden.“ Da allerdings zwischen uns kein Kundenverhältnis gab, hatte ich die E-Mail zuerst als für uns nicht relevant, eingestuft, dann aber sicherheitshalber doch bei unserer Buchhalterin nachgefragt.

Ein fast 30.000 Euro teurer Klick

Leider hatte diese eine E-Mail an unsere fibu@-Adresse erhalten mit der offensichtlichen Bitte oben erwähnter PR-Agentur, eine aktuelle Offene Posten-Liste zu überprüfen und dazu auf den Link zu einer entsprechenden Aufstellung zu klicken. Eine eigentlich alltägliche Aktion, ein – wie sich später herausstellte – teurer Klick.

Was passiert, wenn es einen trifft?

Die meisten Geschäftsführer, mit denen ich spreche, denken: „Bei uns gibt es nichts zu holen.“ Das dachte ich bis 2019 auch. Mein Unternehmen war ein klassisches KMU, kein großer Name, keine lukrativen Daten, keine prominente Klientel.

Doch genau das macht, wie Experten wie das BSI mittlerweile bestätigt, KMU zum bevorzugten Angriffsziel. Der Faktor Mensch spielt dabei eine zentrale Rolle. Laut HDI-Studie beginnen 70 % aller erfolgreichen Cyberangriffe mit nur einer Phishing-E-Mail, die nicht erkannt wird. Genau wie bei uns.

Erwischt. Ein Betroffener berichtet über eine Ransomware-Attacke

Unter diesem Titel veranstalten wir am Donnerstag, den 26. März 2026 um 14:00 Uhr ein kostenfreies Webinar. Ich werde im Webinar offen darüber berichten, was in dieser Zeit wirklich passiert ist – technisch, finanziell und emotional. Das Wechselbad der Gefühle: Schock, Wut, Frust, Erleichterung, und schließlich die nüchterne Erkenntnis, was wir hätten anders machen müssen.

Für wen ist das relevant?

Für jeden Geschäftsführer, der das Thema Cybersicherheit bisher an die IT delegiert hat. Technisches Vorwissen brauchen Sie keines – der Vortrag ist bewusst nicht technisch gehalten. Es geht um unternehmerische Entscheidungen, nicht um Firewalls.

Branchenunabhängig. Ob Steuerberatung, Produktion, Gesundheitswesen oder Dienstleistung – der Risikofaktor Mensch ist überall derselbe.

Termin: Am 26. März, 14:00 Uhr – kostenlos, online

Lernen Sie aus den Fehlern anderer – bevor Sie eigene machen müssen.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Beschäftigten Ihres Unternehmensvom Risikofaktor in eine "Human Firewall" verwandeln?

Kein Problem! In einem kostenlosen Erstgespräch vermitteln wir Ihnen einen Überblick, welche Maßnahmen dafür erforderlich sind und wie Ihnen die Security Awareness Toolbox dabei hilft, diese Maßnahmen mit minimalem Zeit- und Kostenaufwand umzusetzen.

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