Security Awareness Insights

1/2026: Das Schlimme an guten Vorsätzen? Sie halten nicht lange.

🕒 3 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

Sie kennen das sicher: Anfang Januar startet viele von uns in der Regel hochmotiviert und mit vielen guten Vorsätzen in das neue Jahr: Mehr Sport, gesündere Ernährung, endlich mehr Zeit für die Familie. Doch spätestens Mitte Februar ist die Motivation oft schon wieder verflogen.

Was bedeutet das für Security Awareness in Ihrem Unternehmen?

Auch hier setzen viele auf den klassischen „guten Vorsatz“: Eine große Jahresschulung im Januar – und damit ist das Thema erledigt. Nur leider funktioniert das in der Praxis genauso wenig wie die meisten Neujahrsvorsätze.

Die aktuelle Gefährdungslage zeigt deutlich: Security Awareness braucht Kontinuität, keine Einmalaktionen.

Das Geheimnis liegt im Prinzip der kleinen Schritte: Statt einer großen Schulung pro Jahr setzen Sie auf regelmäßige Mikrotrainings. Kurze, praxisnahe Impulse, die Ihre Mitarbeitenden das ganze Jahr über begleiten. So bleibt das Thema präsent – und die „guten Vorsätze“ im Bereich IT-Sicherheit werden tatsächlich eingehalten.


🚨 Aktuell aus Baden-Württemberg: „The Länd“ gehackt

Wie heißt es in Baden-Württemberg immer? „Wir können alles. Außer Hochdeutsch“ – aber offenbar auch keine Cyberabwehr? Der offizielle Fan-Shop von „The Länd“ wurde zum Jahreswechsel Opfer eines Cyberangriffs. personenbezogene Kundendaten waren betroffen.

Das zeigt: Cyberangriffe passieren nicht nur bei Großkonzernen oder in weit entfernten Ländern. Sie finden direkt vor unserer Haustür statt. Auch bei offiziellen Stellen, von denen man eigentlich höchste Sicherheitsstandards erwarten würde.

Die Frage ist nicht mehr OB, sondern WANN ein Angriff kommt. Und ob Ihre Mitarbeitenden dann vorbereitet sind.

Mehr Details zum Vorfall


📖 Neu im Blog: Ihre Schulungen von 2025 schützen nicht mehr

Die unbequeme Wahrheit: Selbst wenn Sie im vergangenen Jahr Security Awareness geschult haben – Ihre Mitarbeiter sind heute praktisch ungeschützt. Nicht weil die Schulung schlecht war, sondern weil sich die Spielregeln fundamental geändert haben.

KI-generierte Phishing-Mails in perfektem Deutsch, mit korrekten Absenderadressen und echten Projektinformationen machen die klassischen Warnzeichen nutzlos. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 32,6 % Erfolgsrate bei Angriffen, 95.000 EUR durchschnittlicher Schaden pro Vorfall in deutschen KMUs.

In unserem neuen Blog-Beitrag erfahren Sie:

  • Warum einmal jährlich schulen nicht mehr reicht
  • Ein Praxisbeispiel aus einem süddeutschen Maschinenbauer
  • Was kontinuierliches Micro-Learning bedeutet
  • Ihre konkreten nächsten Schritte

Jetzt vollständigen Artikel lesen →


🎯 Save the Date: Webinar am 26.02.2026, 14:00 Uhr

„Cyberangriff aus erster Hand – Was KMU wissen müssen“

„Cyberattacke auf unser Unternehmen? Was gibt es bei uns schon zu holen?“ – Diese Frage stellte sich Werner Grohmann, bis eine scheinbar harmlose Phishing-Mail sein Unternehmen für zwei Wochen lahmlegte. Alle IT-Systeme verschlüsselt. Lösegeldforderung in Bitcoins. Schaden: Fast 30.000 EUR.

Am 26. Februar 2026 um 14:00 Uhr teilt Werner Grohmann auf Einladung des Branchenverbands TechnologyMountains diese schmerzhafte Lektion – authentisch, ohne Beschönigung, mit konkreten Handlungsempfehlungen.

Warum teilnehmen?

  • 57 % aller Mittelständler waren bereits betroffen
  • 95 % der Security-Vorfälle basieren auf menschlichem Versagen
  • Lernen Sie aus den Fehlern anderer – statt eigene machen zu müssen

Format: 20 Min. Vortrag + 40 Min. Q&A | 14:00 Uhr | Online | Kostenfrei

Jetzt Platz sichern →


🏥 Branchen-Spotlight: Gesundheitswesen unter Beschuss

Das Gesundheitswesen bleibt eines der Hauptziele für Cyberangriffe. Aktuell betroffen: die Kreisklinik Roth und die Praxis Dr. Ansay. Patientendaten, sensible Gesundheitsinformationen und kritische Systeme stehen auf dem Spiel.

Für medizinische Einrichtungen bedeutet ein Cyberangriff nicht nur Datenverlust, sondern im schlimmsten Fall eine Gefährdung der Patientenversorgung. Das zeigt der Fall der Kreisklinik Roth: Dort musste die Notaufnahme kurzfristig geschlossen werden, Notfälle auf umliegende Krankenhäuser umgeleitet werden.

Bei Dr. Ansay geht es dagegen um den Verlust sensibler Daten, denn die Hacker konnten auf Rezeptdaten zugreifen. Darunter waren, wie die deutsche Apotheker Zeitung berichtet (link siehe oben im Beitrag) z.B. „Cannabis-Rezepte mit sowohl Gesundheits- als auch personenbezogenen Daten, darunter Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Angaben zu den rund 15 verschreibenden Ärzten, die meist nicht aus Deutschland kommen. Außerdem waren dort Daten zu Medikamenten, Dosierungen sowie ausgewählten Apotheken einsehbar, beispielsweise auch Bestellungen zu Schmerzmitteln.“

Security Awareness im Gesundheitswesen: Keine Option – sondern existenziell.

Sie arbeiten im Gesundheitswesen? Wir haben spezielle Ressourcen für Ihre Branche zusammengestellt:

Zur Branchenseite Gesundheitswesen →


💡 Ihre nächsten Schritte

Machen Sie 2026 zum Jahr der echten Security Awareness:

Quick Check durchführen – Wie sicher sind Ihre Mitarbeitenden wirklich? Jetzt kostenlos testen

Webinar-Platz sichern – Begrenzte Teilnehmerzahl für das Event am 26.02.2026. Hier anmelden

Persönliches Gespräch – Lassen Sie uns über Ihre individuellen Herausforderungen sprechen. Termin vereinbaren

Ich hoffe, dass Ihnen diese Ausgabe von Security Awareness Insights wertvolle Impulse für Ihr Unternehmen liefert. Für Fragen und Anregungen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.

Wenn Sie regelmäßig praxisnahe Tipps für mehr Bewusstsein zu Datenschutz und Datensicherheit im Unternehmen erhalten möchten, abonnieren Sie am besten gleich die Security Awareness Insights.

Mit sicheren Grüßen

Werner Grohmann

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