GDV-Umfrage: 60% der KMUs verzichten auf Security-Schulungen – während 70% aller Angriffe über Mitarbeiter kommen

60% der deutschen KMUs verzichten komplett auf Security-Awareness-Schulungen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).
Gleichzeitig beginnen 70% aller erfolgreichen Cyberangriffe mit einer Phishing-Mail, die ein Mitarbeiter nicht als solche erkannt hat.

🕒 4 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis

Das ist keine Kleinigkeit. Das ist ein massives, hausgemachtes Sicherheitsrisiko.

Die Rechnung ist brutal einfach: Wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht schulen, öffnen Sie Angreifern Tür und Tor – und zwar nicht über komplexe IT-Schwachstellen, sondern über den direktesten Weg: Ihre Mitarbeiter.

Das Problem: Der Mensch als größte Schwachstelle

Die GDV-Zahlen sind eindeutig:

KennzahlWertBedeutung
Angriffe via E-Mail68%Hauptangriffsvektor
KMU ohne Schulungen60%Ungeschützte Mitarbeiter
Erfolgreiche Phishing-Angriffe70%Wirksamkeit
Durchschnittsschaden95.000 EURFinanzielle Folgen

Die unbequeme Wahrheit: Während Sie in Firewalls, Antivirensoftware und IT-Sicherheitssysteme investieren, bleibt die größte Schwachstelle völlig ungeschützt – Ihre Mitarbeiter.

Das konkrete Beispiel: Der Fall des Metallbauers

Ein Metallbaubetrieb aus Norddeutschland, 120 Mitarbeiter, solide IT-Infrastruktur. Die technische Sicherheit war „auf dem neuesten Stand“ – Firewall, Virenscanner, regelmäßige Updates.

Was nicht auf dem neuesten Stand war: Das Bewusstsein der Mitarbeiter für Cybergefahren.

Im Oktober 2025 erhielt die Buchhalterin eine E-Mail vom „CEO“. Der Betreff: „Vertraulich: Dringende Überweisung für Akquisition“. Die E-Mail war perfekt formuliert, die Absenderadresse täuschend echt (geschäftsführer@metallbau-mustermannde.com statt metallbau-mustermann.de).

Die Mitarbeiterin hatte nie eine Schulung zu CEO-Fraud erhalten. Sie hatte nie gelernt, auf solche Details zu achten. Sie überwies 73.000 EUR – weg war das Geld.

Der Kommentar des Geschäftsführers später: „Wir haben 25.000 EUR in IT-Sicherheit investiert. Aber keinen Cent in die Schulung unserer Leute. Das war ein teurer Fehler.“

Warum „Gesunder Menschenverstand“ nicht reicht

„Unsere Mitarbeiter sind doch nicht dumm – die fallen doch nicht auf sowas rein.“

Diesen Satz höre ich ständig. Und er ist gefährlich.

Denn moderne Cyberangriffe setzen nicht auf Dummheit – sie setzen auf Psychologie:

Die 5 psychologischen Hebel moderner Angriffe:

  1. Zeitdruck: „Dringend! Überweisung bis 16 Uhr!“
  2. Autorität: E-Mail vom „CEO“ oder „Finanzamt“
  3. Vertrauen: Perfekte Nachahmung echter Kommunikation
  4. Angst: „Ihr Konto wurde gesperrt“
  5. Neugier: „Vertrauliche Information nur für Sie“

Diese Mechanismen funktionieren – und zwar bei jedem von uns. Auch bei Ihren smartesten Mitarbeitern.

Die Zahlen belegen es:

  • Selbst nach kurzen Awareness-Trainings sinkt die Klickrate auf Phishing-Mails um durchschnittlich 60%
  • Ohne Training liegt die Klickrate bei 30-40%
  • Mit kontinuierlichem Training sinkt sie auf unter 5%

Das ist keine Frage der Intelligenz. Das ist eine Frage des Trainings.

Der Trugschluss: „IT ist Sache der IT-Abteilung“

Viele Geschäftsführer denken: „Dafür habe ich doch meine IT-Abteilung“ oder „Dafür zahle ich meinen IT-Dienstleister.“

Die Wahrheit: Keine Firewall der Welt schützt vor einer E-Mail, die Ihre Buchhalterin zur Überweisung verleitet.

Technische Sicherheitsmaßnahmen sind wichtig – keine Frage. Aber sie sind nur die halbe Miete.

Die moderne Realität:

  • Angreifer umgehen technische Schutzmaßnahmen, indem sie direkt die Mitarbeiter angreifen
  • Phishing-Mails werden immer ausgefeilter – KI macht es möglich
  • Der „Faktor Mensch“ ist oft die einzige Verteidigungslinie

Ein Vergleich: Stellen Sie sich vor, Sie haben eine perfekt gesicherte Bank – Tresor, Alarmanlagen, Kameras. Aber Sie schulen Ihre Mitarbeiter nicht, Bankräuber zu erkennen. Würden Sie sich sicher fühlen?

Genau das tun 60% der KMU in Deutschland gerade.

Die Lösung: Sie brauchen einen klaren Plan

Nicht noch einen Artikel. Nicht noch eine Checkliste. Nicht noch mehr „Das sollten Sie alles tun“.

Sie brauchen einen klaren Plan – zugeschnitten auf Ihr Unternehmen.

Die Wahrheit ist: Security Awareness ist kein Produkt, das man kauft und abhakt. Es ist ein kontinuierlicher Prozess.

Und genau hier scheitern die meisten: Sie wissen, dass sie etwas tun müssen. Aber sie wissen nicht, wo sie anfangen sollen.

Die drei häufigsten Fragen, die ich von Geschäftsführern höre:

  1. „Wie oft muss ich schulen?“
  2. „Was kostet das wirklich – an Zeit und Geld?“
  3. „Wie integriere ich das in den Alltag, ohne meine Leute zu nerven?“

Genau diese Fragen klären wir in einem Beratungsgespräch – konkret für Ihre Situation.

Was Sie konkret tun können

Hier ist mein ehrlicher Vorschlag: Investieren Sie 30 Minuten Ihrer Zeit in ein kostenloses Beratungsgespräch.

Nicht, weil ich Ihnen etwas verkaufen will. Sondern weil Sie in 30 Minuten mehr Klarheit bekommen als durch 10 weitere Artikel.

In diesem Gespräch:

  • Analysieren wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation
  • Identifizieren die größten Risiken für Ihr Unternehmen
  • Zeigen Ihnen, wie kontinuierliche Security Awareness konkret aussieht
  • Berechnen den tatsächlichen Aufwand für Ihr Unternehmen
  • Klären, ob die Security Awareness Toolbox für Sie Sinn macht – oder nicht

Kein Verkaufsdruck. Keine ellenlangen Präsentationen. Nur konkrete Antworten auf Ihre Fragen.

Danach wissen Sie genau:

✅ Ob Sie wirklich handeln müssen (oder ob Sie bereits gut aufgestellt sind)

✅ Was die nächsten konkreten Schritte wären

✅ Was es Sie an Zeit und Budget kosten würde

✅ Wie Sie Security Awareness effizient in Ihren Alltag integrieren

Und das Beste: Sie verschwenden keine Zeit mit Dingen, die für Ihr Unternehmen irrelevant sind.

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Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

1. Regulatorische Verschärfungen:
NIS2 und verschärfte DSGVO-Kontrollen machen dokumentierte Security-Awareness-Maßnahmen zur Pflicht. Die Bußgelder: Bis zu 10 Millionen Euro oder 2% des weltweiten Jahresumsatzes.

2. Cyberversicherungen verlangen Nachweise:
Immer mehr Versicherer fordern explizit den Nachweis regelmäßiger Mitarbeiterschulungen. Ohne Nachweis: Höhere Prämien oder Leistungskürzungen im Schadensfall.

3. Das Zeitfenster:
Die durchschnittliche Zeit zwischen Phishing-Mail und Schadensereignis: 48 Stunden. Jeden Tag, den Sie warten, erhöht das Risiko.

30 Minuten heute können Ihnen 95.000 EUR morgen ersparen.

Das Versprechen

Wenn Sie nach dem Gespräch sagen: „Das war Zeitverschwendung“, dann habe ich meinen Job nicht richtig gemacht.

Wenn Sie nach dem Gespräch sagen: „Jetzt weiß ich, was zu tun ist“, dann hat es sich gelohnt – für beide Seiten.

Kein Risiko. Keine Verpflichtung. Nur Klarheit.

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Weiterführende Artikel:

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Beschäftigten Ihres Unternehmensvom Risikofaktor in eine "Human Firewall" verwandeln?

Kein Problem! In einem kostenlosen Erstgespräch vermitteln wir Ihnen einen Überblick, welche Maßnahmen dafür erforderlich sind und wie Ihnen die Security Awareness Toolbox dabei hilft, diese Maßnahmen mit minimalem Zeit- und Kostenaufwand umzusetzen.

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